TTIP! Nein Danke! Kippt das Freihandelsabkommen!

TTIP!? Nein, das ist kein neues Glückspiel-Dings der Nord-Deutschen-Klassenlotterie, sondern ein angestrebtes Freihandelsabkommen zwischen den USA und Europa. Das dies nichts Gutes zu bedeuten hat wird klar durch die Tatsache das wenn TTIP in Kraft treten wird der Weg für Chlorhühner, Gentechnik, Fracking, Investor-Staats-Klagen, Verlust der Arbeitnehmerrechte und Vieles mehr hier in Europa geebnet wird. Das hier mal wieder nur auf “die schnelle Mark” und nicht auf Nachhaltigkeit wertgelegt wird ist ja mal wieder klar. Also wenn du keinen Bock darauf hat das irgendwann gechlort geklonte Riesenhühner in deinem Hinterhof Gas fracken, dann solltest du hier die Petition “TTIP Stoppen” unterzeichnen.

https://www.attac.de/ttip-stoppen

Freihandelsabkommen TTIP stoppen!

Jede Stimme zählt!

Der Punksender verspricht an dieser Stelle keine Pestizide und Gentechnik gegen den guten alten Ohrwurm einzusetzen damit auch weiterhin “100% Punk” und nichts Anderes bei euch ankommt.

Share and Enjoy

  • Facebook
  • Twitter
  • Delicious
  • LinkedIn
  • StumbleUpon
  • Add to favorites
  • Email
  • RSS

Punker in Köln verlieren Wohnraum

GenovevaAls Gentrifizierung bezeichnet man die Abwanderung ärmerer Menschen bei gleichzeitigem Zuzug von reicheren Bevölkerungsgruppen. Zusätzlich steigen die Mietpreise. Natürlich behaupten alle Politiker dagegen zu sein und schwer was für die Bürger zu tun. So auch die Stadt Köln. Kann Mensch hier gut sehen. Passieren tut dann trotzdem was ganz anderes. Es ist gerade die Stadt Köln, die gerade ein paar arme Punks obdachlos macht. Billiger Wohnraum wird wohl mal wieder plattgemacht. Gleichzeitig will man aber natürlich Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen. Die Frage wie das eigentlich gehen soll, wenn man Profitgier über alles andere stellt, bleibt unbeantwortet. Kontakte der Bewohner zu lokalen Politikern wurden schon geknüpft. Ob das was bringt, wird vom Punksender mal schwer angezweifelt.  Unserer Meinung nach wird da nicht mehr als bloße Lippenbekenntnisse kommen, denn die Politiker in Köln, der “Weltstadt mit Herz” geben einen Scheiss auf irgendwas, solange da kein Geld drin ist. Hier stellen sich die Bewohner mal selbst vor:
Wir, die Bewohner der Genovevastraße 40, sind eine Gruppe von 10 Frauen und Männern im Alter von Anfang 20 bis Mitte 40, hinzu kommen fünf Hunde. Im Juni 2009 sind wir vom Wohnungsamt Köln in das Haus eingewiesen worden. Nachdem der Katharinengraben 9, den wir bewohnten, in der Kölner Südstadt abgerissen werden sollte um einem neuen Gebäude zu weichen. Das gleiche soll nun mit dem oben genannten Haus, geschehen, wie wir vom Wohnungsamt Köln erfahren haben. In einem Schreiben wurde uns mitgeteilt, dass wir das Haus zum 30.6.2014, verlassen sollen. Uns wurde bislang kein Ersatzwohnraum angeboten, in dem wir gemeinsam weiter leben können. Wir sehen uns, als eine Art Familie, die über die Jahre fest zusammen gewachsen ist. Deswegen wollen wir auch weiterhin zusammen wohnen und leben.
Hierzu ein Zitat aus einem Anwaltsschreiben im Fall Katharinengraben:
„Zudem würde die Trennung der Bewohner eine unverhältnismäßige Härte für den Einzelnen bedeuten. Die Bewohner des Hauses Katharinengraben 9 leben dort bereits seit circa 10 Jahren zusammen. Sie haben einen Zusammenschluss gebildet, welcher mit einer Familie vergleichbar ist.“
An dieser Tatsache hat sich bis heute nichts geändert!
Wir haben am 27.3 2014, zusammen mit einigen Sympathisanten, auf der Eröffnungsfeier der neu gestalteten Buchheimer Straße friedlich demonstriert. Um auf unser Problem aufmerksam zu machen. Es kam zu ersten Gesprächen mit anwesenden Politikern: Oberbürgermeister Jürgen Roters, Bezirksbürgermeister Norbert Fuchs und Bundestagsmitglied Prof. Dr. Karl Lauterbach. Besonders letzterer zeigte Verständnis für unsere Lage. Er sagte es werde nach einer Möglichkeit gesucht, uns zu helfen und sogar nach einer das wir in Köln Mülheim wohnen bleiben können. Aber auch Oberbürgermeister Roters und Bezirksbürgermeister Fuchs waren bereit mit uns einen Termin ab zu sprechen, für klärende Gespräche. Diese Angebote werden wir natürlich gerne annehmen.Nun zur Vorgeschichte, ursprünglich gehörten ein großer Teil der Menschen in unserem Haus, dem Punkprojekt der Stadt Köln an. Ein ehemaliges Vorzeigeprojekt der weltoffenenen und toleranten Stadt Köln. Wir sollten resozialisiert werden. Das heißt u. a. vernünftige, zu uns passende Jobs, keine weiteren Hausbesetzungen usw.
All das hat gefruchtet. Denn wir haben keine Häuser mehr besetzt und wir sind nicht alle Hartz 4 Empfänger. Unser Haus besteht aus Selbstständigen, Gelegenheitsjobern, Schülern bzw. einer Schülerin, zwei Frührentnern. Und ja, auch Hartz 4 Empfänger sind dabei.
Also die gleiche Situation wie im normalen Bevölkerungsdurchschnitt.Wir wurden aus unserem vorigen Haus geschmissen, jetzt soll nach nur fünf Jahren das gleiche Geschehen. Wir sehen uns in unserer Existenz bedroht. Was soll aus uns werden? Wo sollen wir hin?
Mehr Info und die Möglichkeit der Unterstützung für die Bewohner gibt es hier.
Tut was und unterstützt die Menschen. Bald schon könntet Ihr die nächsten sein.

Share and Enjoy

  • Facebook
  • Twitter
  • Delicious
  • LinkedIn
  • StumbleUpon
  • Add to favorites
  • Email
  • RSS

Schweiss, Pisse und Bier! “The Vibrators” im Ballroom!

Endlich. Es ist soweit. Diesem Termin habe ich schon lange entgegen gefiebert. Denn wann sieht man mal noch mal ne alte Punkbands der ersten Stunde im Ballroom? Doch jetzt sind sie da. The Vibrators aus England. Punk-Urgestein mit etlichen Veröffentlichungen und reger Bühnenpräsenz seit 1976, fast ununterbrochen bis Heute. Sie standen mit fast allen Größen des Punks auf der Bühne, Sex Pistols,  Iggi Pop, The Stranglers um nur Einige zu nennen und beeinflussten eben so viele Bands. The Vibrators, aber klar gehen Fixi und Reviera da hin. Keine Frage. Jetzt aber schnell weg von den Wikipedia-Fakten und rein in den Ballroom. Uff, gefühlte eine Millionen Punkerjahre haben sich zum Gig der Vibratoren versammelt. Aber es riecht nicht nach Altersheim oder Intensivstation! Ganz im Gegenteil, alle Altpunks haben ihre Sauerstoffgeräte abgelegt um die nächsten 2 Stunden Schweiss, Pisse und Bier zu zelebrieren. Noch ein Tipp am Rande. Wenn ein blutjunger Punker mal einen alt gedienten Punkrocker begegnen will, um ihn Zwecks Studium und Erwerb von echter Coolnes nahe zu sein, dann ist er hier und Heute an  der richtigen Adresse. Ich dachte immer das man “Fixi” nicht steigern kann. Aber da lag ich wohl falsch, denn mein alter, bisweilen recht merkwürdiger, anstrengender, total durch geknallter Kumpel hat wiederum Leute in seinem Dunstkreis, die nicht weniger chaotisch sind, als Großmeister Fixi selbst. Klar das Fixi mich direkt Allen vorstellen will und ich habe mal wieder die nervende Aufgabe wie ein Politiker Hände zu schütteln und freundlich  zu nicken. “Hi Plemmi” ( keine Ahnung warum der so heißt, vielleicht hat der ja ne Knarre einstecken), “Jo, was geht Drogi” ( na hier erschließt sich mir die Namensgebung eher) aber bei einfach nur “Beate”, bin ich hängen geblieben. Keine Ahnung ob die Leute wirklich so heißen, aber für den heutigen Abend waren es für mich Plemmi und Drogi. Beate sitzt, so wie sich dat gehört, ganz schön zugedröhnt an der Bar und zeigt mir nach einem Griff ins Handtäschchen einen ihrer Vibratoren. BeateBeate hat das Befriedungsutensil anscheinend immer dabei aber heute kann das Teil mehr als nur zu brummen und Augenrollen zu produzieren. Beate hat den Spassmacher nämlich  mit einem “Faschismus, nein Danke” Patch gepimpt, und hält mir den Vibrator Marke Rumpelmann stolz unter die Nase. “Ja, ja, geil Du!” winke ich ab, denn in die Hand nehmen wollte ich das Ding trotzdem nich. Aber für ein Foto ist die Sache alle Male gut. Scheiße, ich wusste nich das das heute ne Motto Party ist. Schnell ein Paar Bier zischen um den faden Beigeschmack weg zu spülen. Was mir auch tatsächlich schnell gelang. Frisch gestärkt hörte man der Vorband, den ” Dirty Fences” zu. Die “Dirty Fences” aus New York beherrschen schon ihre Instrumente und rocken schon mal die Leute in Richtung der “Vibrators” warm. Aber ich muss gestehen von den vier oder fünf Jungs aus Big-Apple ist mir so gut wie nichts im Ohr hängen geblieben. Das lag aber weniger an deren musikalischem Können, sondern an der Tatsache, dass Beate mich unentwegt zutexten musste. Hoffentlich hört das auf, wenn die “Vibrators” loslegen. Aber das Beate  ein waschechtes V-Groupie ist, sollte sie recht schnell unter  Beweis stellen. Beim ersten Akkord der Vibrators stand Beate wie ne Eins in erster Reihe und sollte erst mit dem letzten Akkord wieder Richtung Barhocker tingeln um verloren gegangene Elektrolyte nach zu tanken. Die Zeit zwischen dem ersten und dem letzten Akkord war großartig, denn die Vibrators wissen, was sie tun. The-VibratorsSie rocken!! Nicht mehr und nicht weniger. Kein Rockabilly-Garagen-Surf-Pop oder WAS-WEISS-ICH fürn PUNK. Neeeee!!!! The Vibrators machen Punkrock. Es ist schon oft in Büchern beschworen worden, das Punk seinen Ursprung in New York haben soll aber ich sag “Scheisse, das juckt mich nicht” denn hier und jetzt kann sich jeder davon überzeugen, dass die Wiege des Punk in einem dreckigen Cockney Village gestanden hat und wohl immer noch steht. Ich fühle mich in das Jahr 1976 zurück katapultiert und wäre gerne noch dort geblieben um Sid and Nancy zu treffen oder was weiss ich fürn Scheiss  zu machen. Doch Gefühlte zweieinhalb Stunden später und nach dem alle Hits gespielt worden sind, ging dann das Licht an und wieder  einmal war ein cooler Gig zu ende. Ciao Beate, Plemmi und Drogie,  wir sehen uns beim nächsten Vibrators Gig, lasst dann aber eure Knarren und Vibratoren mal schön zuhause. Cheers

Share and Enjoy

  • Facebook
  • Twitter
  • Delicious
  • LinkedIn
  • StumbleUpon
  • Add to favorites
  • Email
  • RSS

Chip? Nein Danke!

Endlich Feierabend. Freitag! Wochenend Kehle brennt! Mit einem leckeren Bier im Anschlag lehne ich mich in meinen abgeranzten Bürosessel zurück und ixquicke mir einen an meinem schon etwas angestaubten PC. Jo was geht so ab heute Abend? Geh ich auf en Konzi oder is einfach nur Kneipe mit ordentlich vorglühen angesagt! Nach dem die Sache klar ist ( Konzert natürlich) hacke ich mich ziellos weiter durch die Suchmaschine. „Obama entschuldigt sich für die Abhöraktion“ als ob die jetzt aufhören mit der Bespitzelung. Gut das es Tools, zusätzliche Verschlüsselungsmethoden für Kommunikationsplattformen und Proxis gibt. Das zieht die Tür zu deinem privat Bereich schon etwas zu damit Prism und KO es nicht gerade all zu einfach haben sich in deine Punkplayliste einzuklinken um Marschmusik hoch zuladen. „Der Implantier-Chip für Menschen kommt auf den Markt“ man die Teile gibt es schon seit 1998 und wurden bis jetzt hauptsächlich bei Kleintieren eingesetzt! „Säuglinge sollen nach der Geburt gechipt werden“ da hab ich ja noch mal rfid-chipglückgehabt den vor 45 Jahren gab es so eine Scheiße nich. „Patentantrag: Chip für Überwachung und Tötung von Menschen“ na klar das ist nur die Steigerung des Ganzen. Sobald eine technologische Errungenschaft auf den Markt kommt entwickelt sie sich automatisch weiter. Das weckt Bedürfnisse beim Staat und den Konzernen. Die totale Überwachung. Heute werden schon so viele Informationen über uns gespeichert da war der Bespitzelungsapparat der DDR ein Dreck gegen. Wenn ich eines aus Sci-Fi Movies gelernt habe, dann ist es die Tatsache das jegliche Fiktion irgendwann mal Realität wird. Es ist nicht die Frage ob, sondern wann. Ok das wir uns mit Lichtgeschwindigkeit bewegen werden oder uns von einem Ort zum Anderen beamen erlebe ich wahrscheinlich nicht mehr. Aber ein Chip unter meiner Haut der die totale Überwachung weiter vorantreibt und dem “Großen Bruder” jeder Zeit Meldung macht über das was ich tue, denke, fühle! Dieses Überwachungsszenario rückt langsam aber sicher in greifbare Nähe. Ich bin kein Verschwörungstheoretiker oder hab sonst irgendeine Paranoia, aber “Fuck” auf sone Scheiße hab ich kein Bock. Es reicht mal wieder. Fickt euch ihr Penner.

So jetzt geh ich zum Büdchen um für Nachschub zu sorgen und hoffe das ich auch ohne Chip noch en Bier kriege.

Reviera, Punksender

Share and Enjoy

  • Facebook
  • Twitter
  • Delicious
  • LinkedIn
  • StumbleUpon
  • Add to favorites
  • Email
  • RSS

FIlmtipp des Monats: The Wanderes

The film centers around the members of a North Bronx youth gang, the Wanderers, and their fights with other gangs, and as well as gang rivalry, it deals (albeit in a highly juvenile manner) with issues such as racial tensions, sex, growing up, loyalty, the good and bad points of machismo and brotherhood, and the reflection of youth rebellion in the music of the era. The film’s two main protagonists are Richie Gennaro (Ken Wahll), leader of the Wanderers, who has to deal with the imminent responsibilities of marriage, fatherhood, and joining his mobster father-in-law’s family business; and Joey Capra (John Fridrich), who has a violent streak, artistic aspirations, and an unhappy home life (he hates and fears his brutal father).

Ein echt geiler Film mit vielen Klischees und jeder Menge coolen Sprüchen. Wenn ihr den Film noch nicht gesehen habt müsst ihr ihn euch auf jeden Fall geben. The Wanderes, „Heute noch so gut wie damals“.

Punksender, der Punkrock-Sender

Share and Enjoy

  • Facebook
  • Twitter
  • Delicious
  • LinkedIn
  • StumbleUpon
  • Add to favorites
  • Email
  • RSS

Neue Maximum Rock N Roll Radio Show Am Donnerstag ab 21Uhr

MRR Radio #1376

Intro song:
MOET THE POET

Amelia loves the Exploited (a lot)
EXPLOITED – Horror Epics
PROXY – Police Car
ROTTEN U.K. – Blood on Your Boots
EXPLOITED – My Life

Amelia Is a Headbanger
DUST – Love Me Hard
WOLF (UK) – See Them Running
WITCHFINDER GENERAL – Witchfinder General
THISCLOSE – March or Die

Ari’s Californian Misanthropy
HYSTERIA WARD – Breakfast to Madness
SAFEWORDS – Your Life: What’s In It?
SAFEWORDS – Mortified
SACRIDOSE – Only Human
AMEBIX – Winter

Outro song:
DEATHCHARGE – Isolation

Share and Enjoy

  • Facebook
  • Twitter
  • Delicious
  • LinkedIn
  • StumbleUpon
  • Add to favorites
  • Email
  • RSS

Schweiss, Pisse und Bier The Crimson Ghosts im Sonic Ballroom

“He! Jo! Fixie hier! Morgen Halloween Gig im Sonic Ballroom mit den “The Porters”! Bring Sexy mit!”. Klick!!!  Man wieder mal son typischer Fixi-Anruf. Ich frag mich manch mal was dem Jungen fehlt? Aber egal! Hört sich doch verlockend an. Ein bisschen Folkpunk auf Halloween im Ballroom könnten wir uns durchaus geben. Passt ja auch irgendwie und Ballroom is ja nie verkehrt. Also satteln Sexy und ich am nächsten Tag die Gäule und traben lässig in Richtung Gig. In Cologne angekommen hatte man das Gefühl, dass Halloween von Jahr zu Jahr immer größer wird. World-Down-Fall-31.10.13Echt fast jeder Depp läuft mit lackierter Zombiefresse rum und macht auf  Kettensägemassaker. Ihr meint bestimmt, jemand der wie ich komplett ohne Halloween aufgewachsen ist könnte durchaus etwas Schminke vertragen und sollte gefälligst mit feiern. Aber da kack ich mich lieber jeden Tag selbst ein. Die Gäule sind geparkt und Sexy und ich traben an feucht fröhlich feiernden Halloweengästen Richtung Ballroom. Fixi verspätete sich ein wenig  doch dann stieß auch der Großmeister des Chaos zu uns. “Man das wird geil heute. Erst “World Down Fall” und dann “The Crimson Ghosts!” lies Fixi verkünden. Moment mal das waren jetzt aber Bands die ich gar nicht auf dem Schirm hatte. Nix “The Porters”, nix Folkpunk. Fixi hatte sich mal wieder selber übertroffen und wir brauchten ein wenig um von Irischer Thekenmucke auf Knüppel-und Horrorpunk um zuschwenken. Wie gut das “World Down Fall” sich nicht lange bitten ließen und recht zügig nach gewohnter Manier aufspielten. Ja, ja die Jungs hab ich schon öfter sehen dürfen und ich muss sagen ich mag “World Down Fall”. Mit Grindcore Marke “Terrorizer” kann man mein altes Herz immer wieder erwärmen, besonders wenn  dieser von “World Down Fall” kommt. Die Jungs hatten wahrscheinlich ein Gegengewicht zu Halloween schaffen wollen und sind geschlossen in schwarzen Anzügen erschienen. Da platzt einem doch beim Knüppeln der Kragen! Ich wette “World Down Fall” hatten bei Ihren letzten Proben auch schon in den Anzügen gesteckt. Klasse! “Short Songs For Short Attention Spans!” weit gefehlt, denn “World Down Fall” legten einen breiten Teppich an Songs aus die einem nichts vermissen ließen. Mit “Slayerizer” verabschiedeten sich  die gepflegten Herren im Anzug und hinterließen Tinitus und geplatzte Adern im Auge.

Die Frage wo Fixi während des Gigs abgeblieben ist brauchte ich mir nicht großartig stellen. An der Bar, wo sonst. Aber heute stimmte was nicht mit dem guten alten Fixi. Es wird wohl wieder der Liebeskummer sein den Fixi wie einen nassen Sack auf dem Hocker zusammen sacken ließ. Frauen sind Fixis Kryptonit da kommt der Kerl einfach nich drauf klar. Fixi bemerkte noch nicht einmal das die Bardame hinter der Theke, die ihm schon im Zuge von Kontaktaufnahme ihre Titten aufs Auge drückte. Da muss der Schmerz ja schon tief sitzen wenn Fixi nicht mal auf so was anspringt. Da hilft nur Alkohl und der floss ab jetzt in  strömen. Gut so, denn ich dachte schon hier wirds langweilig. Aber da brauchte ich mir keine Sorgen zu machen denn “The Crimson Ghosts” waren jetzt am Start und sollten auch als erstes ins Ziel einfahren. “The Crimson Ghosts” kannte ich bis zu diesen Zeitpunkt noch nicht und ich war echt gespannt darauf was uns erwarten wird. Werden die Jungs von “The Crimson Ghosts” nur ein zarter Abklatsch von den “Misfits”  oder schlimmer noch ein Abklatsch von einer der vielen andern “Misfits”-Tributbands sein? Die Frage wurde auf dem Fuße beantwortet mit einem der fettesten Sounds den ich im Ballroom so beiwohnen durfte. Echt Knaller die “The Crimson Ghosts”, denn Halloween war erst ab jetzt angesagt. Langsam aber sicher krochen Necromanten aus ihren Gruften und stießen mit Zombies und andern diversen Untoten zusammen um in der ganzen Stadt Panik und Terror zu verbreiten. Horrorpunk ja, Abklatsch nein. Denn “The Crimson Ghosts” verstehen es sehr gut ihren ganz eigenen Stil zu präsentieren. Jede Menge Rock`n`Roll gepaart mit gutem altem Metall und auch etwas Hardcore lassen es bei Crimson-Ghosts-31.10.13“The Crimson Ghosts” an nichts fehlen. Der Gesang von Sänger Vlad holte den schon wurmzerfressenen King auf die Bühne und ließ ihn erst wieder in seinen Sarg zurück als der Gig zu ende war. Scheisse wo ist Fixi eigentlich. Fixi der nach diversen Biers und Schnaps noch an ner Spicetüte ziehen musste hatte für Liebeskummer keine Zeit mehr. So entschlossen sich Sexy und ich den nur noch grinsenden Fixi ins Schlepptau Richtung Heimat zu nehmen. Leicht paranoid legten wir noch schnell den Beisskragen an und steuerten schnellen Schrittes und  mit Necrobabe von Crimson Ghosts im Ohr das Auto an. Es sollte noch ein sehr langer Weg werden.

Share and Enjoy

  • Facebook
  • Twitter
  • Delicious
  • LinkedIn
  • StumbleUpon
  • Add to favorites
  • Email
  • RSS